Wo wurde abgestimmt?

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat inzwischen die Zahlen über die Beteiligung an der Abstimmung in den jeweiligen Stadtteilen vorgelegt:

 

Stadtteil

Berechtigte

abgestimmt

in Prozent

persönlich

per Brief

ohne Zuordnung

7

0

0,00

0

0

Hamburg-Altstadt

1387

472

34,03

39

433

HafenCity

1550

697

44,97

20

677

Neustadt

9728

3691

37,94

241

3450

St. Pauli

16679

5587

33,50

301

5286

St. Georg

8208

2651

32,30

140

2511

Hammerbrook

1598

379

23,72

37

342

Borgfelde

5287

1398

26,44

49

1349

Hamm

29950

8285

27,66

198

8087

Horn

27548

5622

20,41

66

5556

Billstedt

47512

9906

20,85

82

9824

Billbrook

629

71

11,29

0

71

Rothenburgsort

6217

1214

19,53

28

1186

Veddel

2378

480

20,19

22

458

Wilhelmsburg

31850

6870

21,57

92

6778

Kleiner Grasbrook / Steinwerder / Waltershof

914

179

19,58

11

168

Finkenwerder

8911

2898

32,52

12

2886

Hamburg-Insel Neuwerk

26

8

30,77

0

8

Binnensch/Seel./Bauz.

1297

0

0,00

0

0

(Gesamt) Bezirk Hamburg-Mitte

201676

50410

25,00

1338

49072

 

Die Tabelle gibt nur die Beteiligung an, wie in den Stadtteilen abgestimmt wurde, ist nicht erfasst.

Bemerkenswert ist, dass der Anteil der Stimmberechtigten, die ihre Stimme abgegeben haben, über den Bezirk verteilt ungefähr gleich hoch ist. Offenbar hat das Thema keineswegs nur die Menschen in den unmittelbar betroffenen Vierteln motiviert. St. Pauli und die Neustadt liegen knapp über dem Durchschnitt, die höchste Beteiligung weist mit 44,97 % ausgerechnet die HafenCity auf. Selbst auf Neuwerk hat sich fast ein Drittel der Insulaner an der Abstimmung beteiligt, lediglich in Billbrook war das Interesse mit 11,29% relativ gering.
In absoluten Zahlen haben die meisten Menschen in Billstedt, Hamm und Wilhelmsburg abgestimmt.
Bei einem deutlichen Ergebnis von 63,4% Nein-Stimmen kann davon ausgegangen werden, dass die Seilbahn-Gegner*innen nicht nur in St. Pauli und der Neustadt in der Mehrheit gewesen sind, sondern sich die Ablehnung durch den ganzen Bezirk zieht.
Es wäre interessant gewesen zu erfahren, wo sich die jeweiligen “Hochburgen” der Befürworter*innen bzw. Gegner*innen befunden haben, aber da es keine Auflistung nach Ergebnis gibt, wären Mutmaßungen darüber rein spekulativ.

Quelle: Bezirksamt Hamburg-Mitte

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